März 2009

Newsletter Nr. 1

• Ausstellungstipp

: muralismo morte, 
Wandmalerei in verlassenen Gebäuden und auf verrottenden Gemäuern. 19. März – 18. April 2009. Ausstellungsort: Motorenhalle_Wachsbleichstraße 4a_01069 Dresden. www.motorenhalle.de
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• Filmtipp

: Was bleibt
 Architektur der Nachkriegsmoderne in Dresden
. 
Premiere im Kulturpalast am 21.03.2009 · 15 Uhr, 3 €
. 
Kartenreservierung unter 0351 / 816 67 21.

• Lokaltipp

: Elbwiesenreinigung am 4. April – Helfer gesucht
 -auf zu sauberen Ufern
. Alle Dresdnerinnen und Dresdner sind aufgerufen sich zahlreich zu beteiligen. Sollte die Aktion wetterbedingt an diesem Tag nicht möglich sein, wird sie auf den 25. April verschoben. Gereinigt werden die rechtselbischen Ufer
- in Pieschen/Mickten am Pieschener Winkel, von der Albertbrücke bis zur Baustelle Waldschlößchenbrücke und davon bis zur Einmündung des Mordgrundbaches bzw. des Heilstättenweges und
 vom Körnergarten bis zur Fähre Pillnitz

. Linkselbisch zu säubern sind die Gebiete zwischen
 der Carolabrücke und dem Blauen Wunder,
 den Tolkewitzer Elbwiesen (am Friedhof) und Laubegast (Zur Bleiche),
 der Schiffswerft Laubegast und der Fähre Kleinzschachwitz bis in Höhe Zschieren und
 das Altelbarmgebiet in Laubegast.

 Die genauen Stellplätze werden rechtzeitig in der Tagespresse bekannt gegeben.

 Bitte kündigen Sie ihre Teilnahme bis Mitte März unter 0351 / 488 96 33 an.
 Alle Helfer erhalten einen Imbiss.



• Musiktipp: 

Spotify – das Musikportal von morgen?
 Das schwedische Unternehmen Spotify hat ein Streaming-Programm entwickelt, das legalen Zugriff auf Millionen von Musiktiteln der vier Majors Universal, Sony BMG, EMI und Warner sowie zahlreicher Independent-Labels bietet. Es geht dabei lediglich ums Abspielen und Anhören, Downloads sind nicht möglich.

 Nach einer kräftigen Finanzspritze im vergangenen Herbst und ein paar Testmonaten wurde das neue Musikportal kürzlich für Großbritannien freigeschaltet. Derzeit kann der Nutzer zwischen zwei Angeboten wählen: dem kostenlosen Zugang mit Werbepausen oder dem werbefreien Angebot. Letzteres ist kostenpflichtig und für 99 britische Cents pro Tag oder im Monatsabo für zehn Pfund erhältlich.

Innerhalb der nächsten Monate soll Spotify auch für andere Länder darunter Deutschland freigeschaltet werden. Momentan stehen dem deutschen Nutzer nur ein Monats- und ein Jahresabo (für zehn Euro respektive 100 Euro) zur Verfügung. 

Die Musikindustrie zeigt Interesse an dem neuen Konzept. Dem Spotify-Mit-Gründer Daniel Ek zufolge erkenne die Branche, dass gegen Musikpiraterie nicht mit Klagen vorgegangen werden könne sondern nur durch „die Entwicklung besserer Instrumente, um den Menschen das zu geben, was sie wollen und wann sie es wollen”. Quelle: onlinekosten.de, 15.2.2009

. Zum Musikportal Spotify: www.spotify.com

• Sozialtipp

: Neuer kultureller Freiwilligendienst im Ausland
. Ende dieser Woche stellen das Auswärtige Amt und die Deutsche UNESCO-Kommission einen neuen Freiwilligendienst vor: kulturweit. Der neu gegründete internationale Freiwilligendienst gibt jungen Menschen zwischen 18 und 26 Jahren die Möglichkeit, sich in der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik zu engagieren.

 Das Auswärtige Amt setzt bei der Umsetzung des neuen Programms auf seine bewährten Partnerorganisationen: Das Goethe-Institut, der Deutsche Akademische Austauschdienst, der Pädagogische Austauschdienst, das Deutsche Archäologische Institut, das Bundesverwaltungsamt – Zentralstelle für das Auslandsschulwesen und die Deutsche UNESCO-Kommission bieten die Einsatzstellen im Ausland an. Dort können die Freiwilligen sechs oder zwölf Monate tätig sein.

kulturweit basiert auf den Regelungen für das Freiwillige Soziale Jahr. Die Deutsche UNESCO-Kommission verantwortet die Koordinierung und Durchführung des Programms. Freiwillige können sich ab dem 20. Februar 2009 unter www.kulturweit.de bewerben. Quelle: Pressemitteilung des Goethe-Instituts, 9.2.2009

. Weitere Informationen im Internet unter: www.kulturweit.de

• Notiz: Rudolph Sitte ist vergangene Woche nach einem Sturz verstorben –
 wir sind sicher, dass nicht „alles für die Katz“ war und gedenken seiner.

• Videotipp

: Deserted memory
. The Chacabuco project by Niles Atallah.